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Streichinstrumente

Die Streichinstrumente werden als Solo- oder Orchesterinstrumente gespielt und sind in fast allen Stilarten vorzufinden. Doch in der klassischen Musik fühlen sich Geige, Bratsche, Cello und Kontrabass "zu Hause". In Europa sind mit dem Bogen gestrichene Instrumente seit dem Mittelalter bekannt. Alles was über die Geige erklärt wird, bezieht sich in gleicher Weise auf die anderen Streichinstrumente.

Im frühen Kindesalter kann man diese Instrumente schon erlernen.




Für Kinder gibt es kleine Geigen, Bratschen, Celli und Kontrabässe. Die Größen sind z.B. ¼, ½, ¾ und sie werden am besten mit dem/der Geigenlehrer/in gemeinsam fest gelegt. Aber selbstverständlich ist es auch möglich, als Jugendlicher oder Erwachsener mit dem Spiel eines Streichinstruments zu beginnen! Vielleicht erlernen Sie es ja gemeinsam mit Ihrem Kind?

Wir legen großen Wert auf das Zusammenspiel. An der Martin-Luther-Schule in Rimbach gibt es in Zusammenarbeit mit unsere Musikschule ein ganz besonderes Angebot: 30 Schüler der 5. Klassen können die Instrumente von Anfang an gemeinsam im Musikunterricht lernen (Streicherklasse). Ein Instrument kann zur Verfügung gestellt werden.

Die Geige (Violine)

Die beiden im Geigenbau gebräuchlichsten Hölzer sind das Tannenholz für die Decke und das Ahornholz für den Boden, die Zargen und die Schnecke. Das Griffbrett besteht aus Ebenholz, einem sehr harten tiefschwarzen Holz. Wirbel und Saitenhalter sind meist aus Ebenholz, Palisander oder Buchsbaum.

Die Geige ist mit vier Saiten im Quintenabstand (g - d - a - e) bespannt. In der Mitte des Korpusdrücken die Saiten den hölzernen Steg auf die Decke, wodurch die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen werden. Als Material für die Saiten, dienen Pflanzenfasern, zusammen gedrehte Därme, Seide, Metall, Perlon oder Nylon. Die Saiten werden mit einem Bogen gestrichen, der aus einem sehr harten Holz geschnitzt ist und mit Pferdehaaren bespannt ist.

Die Bratsche (Viola)

der Tenor des Streichquartetts

Man kann die Bratsche, als “Mutter” der Geige bezeichnen, da sie größer ist und tiefer klingt, als die Geige. Ihre Saiten sind, wie bei der Geige, auch in Quintenabständen bespannt (c, g, d, a). Die Bratsche wurde in der Musikliteratur zunächst immer etwas „vernachlässigt“, da man ihren Zweck nicht erkannte und immer die Geige bevorzugte. Dies änderte sich in jüngerer Zeit und der Bratschenklang wurde im Orchester unersetzlich.

Das Cello (Violoncello)

der Bass des Streichquartetts

Das Violoncello, auch Cello, genannt ist ein aus Holz gefertigtes Saiteninstrument. Es wird mit einem Bogen gestrichen. Im Gegensatz zur Violine oder Bratsche wird das Instrument aufrecht (mit dem Hals nach oben) zwischen den Beinen gehalten. Es steht heute dabei meistens auf einem ausziehbaren Stachel aus Metall. Das Besondere am Violoncello ist der weiche und ergreifende aber auch sehr vielfältige Klang, der die Seele berührt. Dazu kommt der große Tonumfang von rund 5 Oktaven, der auf anderen Streichinstrumenten nur schwerlich erreicht werden kann.

Der Kontrabass (Violone)

Der Kontrabass ist gegen Ende des 16. Jahrhunderts entstanden. Es ist das tiefste und größte Streichinstrument. Erst durch den Kontrabass bekommt ein Orchester seinen vollen Klang. Die Stimmung seiner Saiten ist in Quarten (E, A, D, G - Notierung eine Oktave höher als der Klang). Es gibt zwei verschiedene Bögen: der französische Bogen ähnelt dem Cello-Bogen, während der deutsche Bogen eine andere Griffweise erfordert. Der Solistenkontrabass ist kleiner und hat nur drei Saiten. Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich der Kontrabass auch in Jazz- und Tanzkapellen etabliert.

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